Student Mentoring

Die Verantwortlichen des Charité Student Mentoring stellen auf dieser Seite Informationen über das Mentoringprogramm für Medizinstudierende der Charité – Universtitätsmedizin Berlin bereit.

Das Team vermittelt Studierenden

  • einen Arzt als Mentor oder
  • eine Ärztin als Mentorin.

Beide beginnen nach erfolgreicher Vermittlung einen individuellen und persönlichen Austausch über einen längeren Zeitraum zum Zwecke der Karriereplanung.

Sie befinden sich hier:

Was ist Mentoring?

Mentoring bedeutet im Wesentlichen die Weitergabe informeller Wissensbestände von einer erfahrenen an eine weniger erfahrene Person: von einer Mentorin oder einem Mentor an eine beziehungsweise einen Mentee.

Grundbaustein des Mentoring-Konzepts ist die berufliche, direkte und partnerschaftliche Beziehung zwischen Mentee und Mentor.

Ziel der Mentoringbeziehung ist es, die Mentee bei der Planung und Entwicklung ihrer medizinischen und/oder wissenschaftlichen Karriere zu

  • motivieren,
  • beraten und
  • qualifizieren.

Die Mentoren und Mentorinnen bieten in erster Linie Unterstützung in Fragen zur mittel- und langfristigen Planung von Studium und Karriere. Darüber hinaus fungieren sie als Förderer, Wegbereiter und Vorbilder.

Häufige Themen des Mentorings:

  • Facharztausbildung
  • Famulatur / Praktisches Jahr, kurz: PJ
  • Auslandsaufenthalte
  • Doktorarbeit
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Tätigkeit in Forschung und/oder Klinik
  • Tätigkeit in einer Universitätsklinik oder einem kommunalen Krankenhaus

Die Themen für das Mentoring können die jeweils zwei Beteiligten individuell festlegen.

Ablauf des Mentorings

Anmeldung

Für die Teilnahme als Mentee oder Mentor bzw. Mentorin müssen sich Interessierte zunächst über das entsprechende Online-Formular anmelden.

Bestätigungs-E-Mail

Nach der Anmeldung sendet das Team zeitnah eine Bestätigung per E-Mail. Sollte innerhalb von 48 Stunden keine Bestätigungs-E-Mail eintreffen, bittet das Programmteam um Nachfrage per:

Unterlagen Studierende

Damit das Team einen passenden Mentor bzw. eine passende Mentorin suchen kann, benötigt es möglichst viele Informationen:

  • bisheriger Werdegang und Zukunftspläne sowie
  • Wünsche und Vorstellungen zum Mentoring und dem Mentor oder der Mentorin.

Aus diesem Grund müssen alle Studierenden für die Teilnahme einen Fragebogen ausfüllen und einen Lebenslauf einreichen. Den Link zum Online-Fragebogen erhalten alle Studierenden mit der Bestätigungs-E-Mail. Lebenslauf und Fragebogen müssen innerhalb von einer Woche eingereicht werden.

Weiterhin ermöglicht der Fragebogen, die individuellen Vorstellungen mit dem Programm abzugleichen: Zum Teil erhält das Team Anmeldungen von Studierenden, deren Wünsche und Interessen beim Charité Student Mentoring (voraussichtlich) nicht erfüllt werden können.

An der Charité existieren sehr viele Programme in puncto Beratung, Unterstützung und Mentoring. Das macht es den Studierende nicht immer leicht, den Überblick über alle Möglichkeiten zu gewinnen: Sollten die Programmverantwortlichen den Eindruck haben, dass ein anderen Programm der Charité im Einzelfall besser geeignet ist, setzen sie sich mit der betreffenden Person in Verbindung.

Vermittlung

Hat das Team einen passenden Mentor oder eine passende Mentorin gefunden, werden beide Seiten über die Vermittlung informiert und die Kontaktdaten weitergeleitet. Wie lange eine Vermittlung dauert, hängt von vielen Faktoren ab: Das Programmteam meldet sich, sobald es Neuigkeiten hat. Es steht zudem während des Vermittlunsgprozesses jederzeit für Nachfragen zur Verfügung.

Die infrage kommenden Mentorinnen und Mentoren erhalten die Unterlagen der Studierenden. Auf dieser Basis können die Ärzte und Ärztinnen einen Vorentscheid treffen, ob sie ein Mentoring mit diesen Studierenden beginnen möchten oder nicht. Mentor bzw. Mentorin und Mentee werden über die Vermittlung informiert.

Die Kontaktaufnahme mit ihrem Mentor oder ihrer Mentorin erfolgt durch die Studierenden innerhalb von einer Woche nach der Vermittlung. Ein erstes persönliches Treffen zwischen beiden sollte zeitnah nach der Vermittlung erfolgen.

Kennenlernen (erstes persönliches Treffen)

Die persönliche Ebene ist für ein erfolgreiches Mentoring sehr wichtig. Aus diesem Grund können beide Seiten nach einem ersten Treffen entscheiden, ob sie das Mentoring fortsetzen möchten oder nicht.

Achtung: Sollte ein Beteiligter, eine Beteiligte nach dem ersten Kennenlernen zu dem Entschluss kommen, dass er oder sie sich kein längerfristiges Mentoring vorstellen kann, bitten die Programmverantwortlichen um Kontaktaufnahme:

Gern vermittelt das Team in diesem Fall erneut. Dies ist jedoch ausschließlich bei umgehender Kontaktaufnahme möglich.

Wichtig ist außerdem, dass die Beendigung der Mentoringbeziehung zwischen den Beteiligten offen kommuniziert wird. Auch dabei bietet das Team Hilfe an.

Zwischen Mentorin bzw. Mentor und Mentee können

  • die Themen des Mentorings,
  • die Gesamtdauer und
  • die Häufigkeit der Treffen individuell festgelegt werden.

Zu beachten ist, dass beide zu Beginn des Mentorings – idealerweise während des ersten Treffens – ihre Vorstellungen diesbezüglich abgleichen und die Rahmenbedingungen ihres Mentoringprozesses konkret abstecken.

Mentoring im Verlauf

Ziel des Mentorings ist ein längerfristiger Prozess des Austauschs zu allen Fragen rund um Studium und zukünftiges Berufsleben zum Zwecke der Karriereplanung.

In regelmäßigen Abständen nach der Vermittlung werden Mentoren und Mentee vom Team kontaktiert, um über den aktuellen Stand des Mentorings informiert zu bleiben und bei eventuell auftretenden Fragen und Problemen weiterhelfen zu können. Die Kontaktaufnahme mit dem Mentoringteam bei Fragen und/oder Problemen ist davon unabhänging jederzeit möglich und ausdrücklich erwünscht.

Beendigung des Mentorings

Wenn das Mentoring über ein erstes Treffen hinaus fortgeführt wird, gibt es kein festgelegtes Enddatum beziehungsweise keine festgelegte Gesamtdauer. Mentorin oder Mentor und Studentin oder Student können individuell festlegen, wie lange sie das Mentoring insgesamt durchführen möchten und wann sie es beenden.

Wichtig ist auch hierbei wieder, dass beide Parteien auf dem gleichen Stand sind und das Ende des Mentorings klar kommuniziert wird. Dies ermöglicht es den Programmverantwortlichen, weiteren Studierenden ein Mentoring mit dem Mentor oder der Mentorin anzubieten.

Ausschluss aus dem Programm

Leider gab es in den vergangenen Jahren wiederholt Studierende, die sich nach der Vermittlung oder nach einem ersten Treffen nicht mehr bei ihrem Mentor oder ihrer Mentorin gemeldet haben oder sich sehr unzuverlässig gegenüber ihrem Mentor oder ihrer Mentorin im Verlauf des Mentoringprozesses verhalten haben. Das hat zu großer Frustration auf Mentorenseite geführt.

Da alle Ärztinnen und Ärzte freiwillig und unentgeltlich am Mentoring teilnehmen, gefährdet dieses Verhalten der Studierenden das Fortbestehen des Charité Student Mentoring.

Zum Teil sind Mentorinnen und Mentoren aus diesem Grund bereits aus dem Mentoringprogramm ausgeschieden.

Wird dem Team von derlei Verhaltensweisen berichtet, werden die betreffenden Studierenden aus dem Charité Student Mentoring ausgeschlossen und für die Zukunft gesperrt.

Beratung

Bei allen Fragen und Problemen stehen die Programmverantwortlichen jederzeit zur Verfügung. Gern vereinbaren sie auf Wunsch einen telefonischen oder persönlichen Gesprächstermin: per Kontaktformular oder